Attraktivität des öffentlichen Dienstes; Nordrhein-Westfalen

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Attraktivität des öffentlichen Dienstes

Ende Mai trafen sich die DGB-Gewerkschaften zu einem Spitzengespräch mit dem Ministerpräsidenten Armin Laschet (CDU) und weiteren RegierungsvertreterInnen. Dabei wurde über Möglichkeiten zur Steigerung der Attraktivität des öffentlichen Dienstes beraten. Ansatzpunkte hierfür sehen DGB und Gewerkschaften im Thema Arbeitszeit und bei Verbesserungen für besonders belastete Beschäftigtengruppen im Schichtdienst. Diese sollen jetzt im Rahmen von Arbeitsgruppen weiterbearbeitet werden. „Damit sich in Zukunft ausreichend Nachwuchs für die Aufgaben beim Staat finden lassen, muss sich auch beim Thema Arbeitszeit der BeamtInnen in NRW endlich etwas bewegen“, forderte die DGB NRW-Vorsitzende Anja Weber. „NRW leistet sich als eines der letzten Bundesländer eine 41-Stunden-Woche für einen Teil 

Foto: istockphoto.de/coffeekai

seiner Beschäftigten, das ist das genaue Gegenteil von attraktiv“, so Weber weiter. Auch Frank Bethke, stellvertretender Landesbezirksleiter von ver.di NRW, sieht die 41-Stunden-Woche kritisch und forderte die Landesregierung auf, endlich keine Haushaltssanierung auf dem Rücken der verbeamteten Beschäftigten von Land und Kommunen damit mehr zu betreiben.

Quelle: Beamten-Magazin 06/2020

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