Kritik an schneller Öffnung der Bildungseinrichtungen; Bremen

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Kritik an schneller Öffnung der Bildungseinrichtungen

„Der Senat stellt die Bildungseinrichtungen mit seinem forschen Fahrplan zur Öffnung der Kitas und Schulen in der Corona-Krise vor gewaltige Herausforderungen“, erklärt GEW-Landesvorstandssprecherin Elke Suhr. Die GEW Bremen stellt weiter klar: Nehme man die Vorgaben des Robert-Koch-Instituts und des Arbeitsschutzes ernst, stünden an vielen Schulen nicht genug Räume und auch nicht genug Personal für den ausgeweiteten Präsenzunterricht zur Verfügung. Aufgrund der bisherigen Erfahrungen seien die geforderten Abstände, gerade wenn z. B. an Berufsschulen viele SchülerInnen zusammen kommen, schwer um- und durchsetzbar. Die Gleichzeitigkeit von Präsenzunterricht, Aufrechterhaltung der Notbetreuung und Fernunterricht führe bei den einsetzbaren PädagogInnen schon jetzt zu enormer Mehrarbeit. Suhr sieht den Senat in der Pflicht, die Rahmenbedingungen zu schaffen, die den Bildungseinrichtungen eine Chance geben, die Aufgabe zu stemmen. Dabei muss weiter gelten, dass Gesundheitsschutz nicht verhandelbar ist, so Suhr weiter.

Quelle: Beamten-Magazin 05/2020

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