Schulbildung während der Corona-Krise; GEW

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Schulbildung während der Corona-Krise

Die Voraussetzungen für den klassischen Schulunterricht sind aufgrund der aktuellen Begebenheiten nicht gegeben. Und so nutzen LehrerInnen alle denkbaren und verfügbaren Mittel von Wochenplänen über digitale Plattformen und E-Mails, um den schwierigen Bedingungen etwas entgegenzusetzen und den Kindern und Jugendlichen Lernmöglichkeiten zu eröffnen. Dass die Schulen dabei verhältnismäßig schlecht auf den digitalen Unterricht aus der Ferne vorbereitet seien, zeige sich durch die Corona-Krise deutlich. Das macht Ilka Hoffmann, für Schulpolitik zuständiges Vorstandsmitglied der GEW, klar. So habe nur ein geringer Teil der Lehrkräfte eine eigene Dienstmailadresse oder dienstliche Endgeräte. Einen geregelten Zugriff auf sogenannte Cloudsysteme hätten nicht alle Schulen und wenn doch, stießen diese laut Hoffmann jetzt an die Grenzen

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ihrer Belastbarkeit. In diesem Zuge fordert die GEW-Schulexpertin, den Digitalpakt besser und nachhaltiger auszustatten sowie die Schulen besser in der Entwicklung von pädagogischen Konzepten zu unterstützen als bisher. Die generelle Präsenzpflicht von Lehrkräften an Schulen bewertet die GEW unter der Berücksichtigung der grassierenden Lungenkrankheit und mit Blick auf den Gesundheitsschutz als unsinnig und fahrlässig. Denn viele Lehrkräfte gehörten aufgrund ihres Alters zur Risikogruppe.

Quelle: Beamten-Magazin 04/2020

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