Stillstand bei Schulentscheidungen befürchtet; Thüringen

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Stillstand bei Schulentscheidungen befürchtet

GEW Thüringen fürchtet, dass mit dem Thüringer Wahldebakel dringend nötige Antworten auf die schulischen Herausforderungen im Freistaat verzögert werden. Um auf den Weg gebrachte Lösungen weiterzuführen bzw. umzusetzen, brauche Thüringen schnellstmöglich stabile Regierungsmehrheiten. Bereits jetzt würde bei dringend anstehenden Entscheidungen, wie die Angleichung der Gehälter für Grundschullehrkräfte, Stillstand herrschen, kritisiert die GEW. Das gelte auch für die Anhebung der Beschäftigungszeiten von HorterzieherInnen, die derzeit nur maximal 65 Prozent betragen. Dies würde den KollegInnen eine Anstellung ermöglichen, von der sie auch ihren Lebensunterhalt bestreiten könnten. Zusätzlich würde es in Schulen pädagogische Potenziale freisetzen, die aktuell brach lägen. Angesichts der aktuell mehr als 1.000 langzeiterkrankten Lehrkräfte müsse laut Gewerkschaft auch dringend über die Reduzierung der Unterrichtsverpflichtung gesprochen werden.

Foto: Pixabay.de/Malen Monteleone

Quelle: Beamten-Magazin 03/2020

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