Mehr Fachkräfte zum Schutz der Wälder; IG Bau

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Mehr Fachkräfte zum Schutz der Wälder

Nicht nur Waldbrände, Käferbefall und Sturmschäden bedrohen den Waldbestand, auch jahrelange Kürzungen bei Fachkräften trugen zu einem schlechteren Schutz der Wälder bei. Dies kann dem aktuellen Waldzustandsbericht entnommen werden. Die Forstgewerkschaft IG BAU fordert deshalb eine 180-Grad-Wende bei der Personalpolitik. Ein Schlüssel, den Folgen des Klimawandels zielgerichtet etwas entgegenzusetzen, ist es mehr qualifizierte ForstarbeiterInnen in die Wälder zu bringen, so die IG BAU . Der stellvertretende IG BAU -Bundesvorsitzende Harald Schaum sieht hier den Staat in der Pflicht: „Bund, Länder und Kommunen müssen schnellstens einen Wald-Masterplan vorlegen. Es ist ihre Verantwortung gemeinsam mit dem privaten Waldbesitz eine nachhaltige Waldstrategie zu entwickeln, die es ermöglicht, die Ziele der UN-Klimakonferenz tatsächlich zu erreichen.“

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Die IG BAU hat in diesem Zusammenhang einen Acht-Punkte-Katalog für Sofortmaßnahmen aufgelegt. Dieser sieht u. a. vor, Kürzungen in den öffentlichen Forstverwaltungen und Forstbetrieben sofort zu stoppen, qualifiziertes Fachpersonal aufzubauen und die Forschung zum Umbau der Wälder zu intensivieren.

Quelle: Beamten-Magazin 02/2020

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