Mangel an Lehrkräften wird dramatischer; Bremen

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Mangel an Lehrkräften wird dramatischer

Die GEW Bremen kritisiert, dass 86 Lehrerstellen in Bremen zum Halbjahreswechsel weiterhin unbesetzt bleiben. Hinzukomme, dass weitere 250 Stellen allein in der Stadtgemeinde Bremen von StudentInnen vertreten werden. In Bremerhaven liege der Anteil des Personals, das nicht oder nicht voll ausgebildet ist, mit über 300 bei ungefähr 30 Prozent. Die GEW-Landesvorstandssprecherin Elke Suhr überrascht dies nicht: „Wer die Bildungsausgaben jahrelang nicht annähernd an die Ausgaben der anderen Stadtstaaten angleicht, soll sich nicht wundern, dass das Personal fehlt.“ Das im benachbarten Niedersachsen Lehrkräfte der Sekundarstufen I und II weniger Stunden arbeiteten und dazu auch noch mehr verdienen, verschärfe die Situation in Bremen zusätzlich. Die GEW Bremen nimmt die Politik in die Pflicht: Dringend benötigte Qualifizierungsmaßnahmen müssen finanziert und mehr Geld für die Universität zur Verfügung gestellt werden.

Quelle: Beamten-Magazin 02/2020

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