Kritik am Piazolo Paket; Bayern

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Kritik am Piazolo Paket

„Die verzweifelten Versuche des Kultusministeriums, die Unterrichtsversorgung mit fachfremdem Personal, mit noch nicht fertig ausgebildeten Lehrkräften und mit Umschulungsmaßnahmen sicher zu stellen, sind nun gescheitert“, stellte Johannes Schiller, Sprecher der GEW-Landesfachgruppe Sonderpädagogische Berufe fest. Dies angesichts des vom bayrischen Kultusministerium im Januar angekündigten Maßnahmenpakets, das vorsieht, die Antragsteilzeit für Lehrkräfte auf ein Mindeststundenmaß von 23 bzw. 24 Unterrichtsstunden anzuheben und den Antragsruhestand künftig erst ein Jahr später, also ab dem 65. Lebensjahr zu genehmigen. Zudem sind Freistellungsmodelle wie das Sabbatjahr nicht mehr möglich. Die Unterrichtspflichtzeit der Lehrkräfte an Grundschulen wird vorübergehend um eine Stunde pro Woche erhöht. Ausnahmen gibt es für schwerbehinderte und gleichgestellte LehrerInnen. Kultusminister Prof. Dr. Michael Piazolo (Freie Wähler) betonte zwar, dass all diese Vorgaben nur vorübergehenden Charakter haben, die GEW Bayern lehnt sie dennoch strikt ab.

Quelle: Beamten-Magazin 02/2020

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