Kritik an Zulagen für besondere Aufgaben; Nordrhein-Westfalen

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Kritik an Zulagen für besondere Aufgaben

Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) zieht in ihrem dritten Maßnahmenpaket eine neue Karte zur Bekämpfung des Lehrkräftemangels. Sie kündigte eine Zulage für BerufseinsteigerInnen an, die Stellen annehmen, welche bislang nicht besetzt werden konnten. Die Zulage solle monatlich in Höhe von 350 Euro gezahlt und auf 30 Monate begrenzt werden. Die GEW-Landesvorsitzende Maike Finnern sieht darin einen neuen Politikansatz, warnt aber gleichzeitig eindringlich vor den Konsequenzen dieser isolierten Aktion. Diese würde Lehrkräfte, die seit Jahren an diesen Schulen arbeiteten, benachteiligen. Die GEW NRW hat weitergehende Empfehlungen und konkrete Forderungen, um den Lehrkräftemangel wirksam zu bekämpfen. Zu ihnen zählen zum Beispiel die Reaktivierung von PensionärInnen und ein Aussetzen der Hinzuverdienstgrenze. Die Schaffung neuer Studienplätze für das Grundschullehramt und für das Lehramt für sonderpädagogische Förderung zählten auf lange Sicht ebenfalls dazu, so die GEW NRW.

Quelle: Beamten-Magazin 01/2020

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