Vielfalt im öffentlichen Dienst; Studie

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Vielfalt im öffentlichen Dienst

In den letzten Jahrzehnten hat sich die Gesellschaft enorm verändert. Menschen mit Migrationshintergrund machen ein Viertel der Gesellschaft aus, was sich im öffentlichen Dienst allerdings noch nicht widerspiegelt. Eine Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung unter dem Titel „Ein Zeitfenster für Vielfalt“ zeigt, dass Diversity in der Verwaltung noch nicht gelebt wird. ForscherInnen vom Deutschen Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung haben dafür 38 Integrationsbeauftragte und Personalverantwortliche aus der Bundes-, Landes- und Kommunalverwaltung interviewt. Ergebnis: Viele Länder werben zwar offensiv um Auszubildende mit Migrationshintergrund, etwa für die Polizei, oder haben die „Charta der Vielfalt“ unterzeichnet. Problematische Leerstellen würden allerdings ein wirksames Monitoring und die klare Definition von Zielen bilden, heißt es in der Studie. Einheitliche Begriffe davon, wen man eigentlich fördern wolle, fehlten. Flächendeckend mangele es an Maßnahmen, um auch den Aufstieg in höhere Positionen gezielt zu fördern. 

Quelle: Beamten-Magazin 11-12/2019

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