Änderung der Arbeitszeitverordnung; Sachsen-Anhalt

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Änderung der Arbeitszeitverordnung

Finanz- und Bildungsministerium des Landes beabsichtigen die Anhebung der Altersgrenze, deren Erfüllung Voraussetzung für das Anrecht von Lehrkräften auf zwei Altersermäßigungsstunden ist. Künftig soll diese Ermäßigung nicht mehr ab Vollendung des 60. Lebensjahres, sondern erst mit Vollendung des 62. Lebensjahres gewährt werden. Lehrkräfte der Geburtsjahrgänge ab 1964 müssten bei in Kraft treten dieser Regelung also zwei Jahre länger mit voller Unterrichtsverpflichtung arbeiten. Den Geburtsjahrgängen von 1958 bis 1963 würden zusätzlich die fünf Jahre Altersentlastung gekürzt, da ihr Renteneintrittsalter unter 67 Jahren liegt. Die Belastungen durch das Streichen der Altersermäßigung würden aller Voraussicht nach noch mehr Lehrkräfte in Frühverrentung und Langzeiterkrankungen treiben – mit den entsprechenden Folgen für die Schulen und Kinder, erklärte Eva Gerth, Vorsitzende der GEW Sachsen-Anhalt. Sie erwarte im Namen aller KollegInnen, dass diese Änderung nicht umgesetzt wird.

Quelle: Beamten-Magazin 11-12/2019

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