Kampf gegen Cyberkriminalität; Bundeskriminalamt

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Kampf gegen Cyberkriminalität

Der zunehmenden Kriminalität mithilfe moderner Informationstechnik will die Bundesregierung mit CyberkriminalistInnen beikommen. Aus diesem Grund hat das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat die Kriminallaufbahnverordnung angepasst. Die künftigen VerbrechensbekämpferInnen sollen zunächst als Tarifbeschäftigte eine verkürzte kriminalpolizeifachliche Qualifizierung von 20 Monaten durchlaufen, um anschließend zu KriminaloberkommissarInnen ernannt zu werden. Angesprochen werden sollen Personen, die bereits ein informationstechnisch, ingenieurwissenschaftlich oder naturwissenschaftlich geprägtes Studium absolviert haben und ihr Wissen in den Dienst des Bundeskriminalamtes stellen wollen. Dabei dürfen sie mit Beginn der kriminalpolizeifachlichen Qualifizierung das 43. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Der neue reguläre Ausbildungsgang startet im April 2020. Bewegung gab es auch bei den Altersgrenzen für die Zulassung zum Vorbereitungsdienst. Der DGB hat in seiner Stellungnahme zum Verordnungsentwurf insbesondere das bislang geltende Höchstalter von 34 Jahren kritisiert. Mit Erfolg. In Zukunft dürfen KriminalkommissaranwärterInnen das 42. und KriminalratanwärterInnen das 43. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. 

Quelle: Beamten-Magazin 10/2019

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