Finanzieller Zuschlag für LehramtsanwärterInnen; Schleswig-Holstein

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Finanzieller Zuschlag für LehramtsanwärterInnen

Die Zahl der Lehrkräfte in Schleswig-Holstein wächst: 23.345 LehrerInnen arbeiten im aktuellen Schuljahr an den 793 Schulen im Land. An einigen Grundschulen und Förderzentren gestaltet sich die Suche nach PädagogInnen allerdings schwierig und so will Karin Prien (CDU), Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur, die betroffenen Regionen mit einem neuen Vorhaben attraktiver machen. Zum 01.02.2020 erhalten LehramtsanwärterInnen einen Zuschlag von 250 Euro, wenn sie ihr Referendariat an einer ausgewählten Schule in den Kreisen Dithmarschen, Segeberg, Steinburg oder Herzogtum Lauenburg absolvieren. Der Zuschlag wird für die Dauer des 18-monatigen Vorbereitungsdienstes gezahlt. Das Modellvorhaben läuft zunächst über zwei Jahre, zu jedem Einstellungstermin stellt das Land 66 Stellen zur Verfügung. ReferendarInnen, die den Zuschlag erhalten, sind dann verpflichtet, nach erfolgreicher Beendigung des Vorbereitungsdienstes mindestens fünf Jahre als Lehrkraft in den Kreisen zu arbeiten, andernfalls müssen sie den Zuschlag zurückzahlen. Die GEW Schleswig-Holstein findet es richtig, neue Anreize auszuprobieren. Ihre Erwartungen an den Regionalzuschlag sind aber gering.

Quelle: Beamten-Magazin 09/2019

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