Gesundheitsschutz in Grundschulen unzureichend; Rheinland-Pfalz

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Gesundheitsschutz in Grundschulen unzureichend

Am Morgen die Konferenz, dann zum Unterricht, zwischendurch den kranken Kollegen vertreten, am Nachmittag Elterngespräche und am Abend die Aufsätze. Die Arbeitsbelastung an Schulen ist in den letzten Jahren gestiegen. Psychische und psychosomatische Erkrankungen kommen bei Lehrkräften mittlerweile viel häufiger vor, als bei anderen Berufsgruppen. Gefährdungsbeurteilungen können dabei helfen, Belastungen, Gefährdungen und Risiken zu erkennen und Gegenmaßnahmen zu ergreifen – auch an Schulen. Laut GEW kommen Arbeitgeber der gesetzlichen Verpflichtung allerdings nur an wenigen Schulen nach. In einem „Schlaglicht Gesundheitsschutz an Grundschulen“ erklärt die GEW daher, was alles zu einer Gefährdungsbeurteilung gehört und wer für deren Umsetzung verantwortlich ist. Das sei in erster Linie die Schulleitung. Anstöße für die Durchführung könnten aber auch einzelne Lehrkräfte und natürlich der Personalrat geben. In Rheinland-Pfalz sollte zudem das Institut für Lehrergesundheit (IfL) hinzugezogen werden, das mit der arbeitsmedizinischen und sicherheitstechnischen Betreuung der MitarbeiterInnen im staatlichen Schuldienst betraut ist. 

Quelle: Beamten-Magazin 09/2019

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