Personalsituation bleibt angespannt; Bremen

.

Personalsituation bleibt angespannt

Die GEW Bremen sieht auf Grund richtiger Maßnahmen der Schulbehörden in Bremen und Bremerhaven zwar erste Erfolge im Schulsystem, bewertet die Situation zu Beginn des neuen Schuljahres wegen des Personalmangels aber dennoch kritisch. So seien 40 von 1.196 Stellen bei den Lehrkräften und damit 3,34 Prozent nicht besetzt. Zudem wachse die Zahl der SchülerInnen in einem Umfang, dass 32 zusätzliche Stellen anfielen, ein Plus von 2,8 Prozent. Deutlich mehr als die Hälfte der Neubesetzungen erfolge mit QuereinsteigerInnen. Im Grundschulbereich würden 17 Stellen für Lehrkräfte durch Pädagogische Unterstützungskräfte abgedeckt. Damit bleibe der Fachkräftemangel weiterhin ein großes Problem. Alles in allem wertet die GEW die Zahlen, gerade im bundesweiten Kontext, als Versagen der KultusministerInnen hinsichtlich einer perspektivisch angelegten Versorgung der Schulen mit Lehrkräften. „Hier bedarf es einer bundeslandübergreifenden Initiative, um die auf Jahre sich abzeichnende Mangelsituation zu beheben“, meint GEW-Landesvorstandssprecher Bernd Winkelmann. Ein erster konstruktiver Schritt dazu wäre die Aufstockung der Ausbildungskapazität an der Uni Bremen.

Quelle: Beamten-Magazin 09/2019

mehr zu: Themen und Inhalte
Startseite | Sitemap | Publikationen | Newsletter | Kontakt | Datenschutz | Impressum
www.beamten-informationen.de © 2019