Lehrkräftemangel spitzt sich zu; Bayern

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Lehrkräftemangel spitzt sich zu

Laut GEW hat der Mangel an Lehrkräften an den Grund-, Mittel- und Förderschulen auch in Bayern dramatische Ausmaße erreicht. In manchen Bereichen können zwei Drittel der freien Stellen nicht mit voll ausgebildeten Lehrkräften besetzt werden, verlautbarte die GEW Bayern kürzlich. Das bayerische Kultusministerium versucht seit einiger Zeit, den Mangel mit Menschen zu kompensieren, die bisher wenig bis nichts mit Pädagogik zu tun hatten. Die Folgen für den Arbeitsalltag der Lehrkräfte, die bereits an den Schulen sind, seien gravierend: Fachfremde KollegInnen müssen aufwändig eingearbeitet werden, zunehmende Ausfälle wegen Erkrankungen führen zum Aufteilen von verwaisten Klassen, notwendige Doppelbesetzungen werden gestrichen. Oftmals ist an einen geregelten Unterricht nicht mehr zu denken, kritisiert die GEW. Damit einher gehe eine fortschreitende Verschärfung der Arbeitsbedingungen an den Schulen. Laut GEW müssen dringend konkrete Maßnahmen für Entlastungen ergriffen werden, um die Gesundheit der PädagogInnen zu schützen und zu erhalten.

Quelle: Beamten-Magazin 09/2019

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