Behördliches Gesundheitsmanagement: Stabstelle legt Gutachten vor; Nordrhein-Westfalen

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Behördliches Gesundheitsmanagement: Stabstelle legt Gutachten vor

Die Stabstelle Landeskoordination Betriebliches Gesundheitsmanagement im Innenministerium NRW hat ein Gutachten zur Festlegung von Standards für das behördliche Gesundheitsmanagement (BGM) vorgelegt. Laut Gutachten müsse sich ein gelungenes BGM nicht nur daran messen lassen Fehlzeiten zu reduzieren, sondern auch das Arbeitsklima zu verbessern, Überlastung und psychische Erschöpfung zu vermeiden sowie die Arbeits- und Lebensqualität der Beschäftigten zu fördern. Hierfür schlagen die AutorInnen Standards vor. Dazu gehöre etwa, dass Führungskräfte die Grundsätze guter und gesunder Führung zu beachten haben, die Zusammenarbeit mit der Personalvertretung über das gesetzlich notwendige Maß gestaltet werden sollte oder das für die Umsetzung des BGM in den Behörden, Stellen (-anteile) mit eigenen Budgets bereitzustellen sind. Die AutorInnen rechnen hierfür mit 30 bis 40 Euro pro Beschäftigten. ver.di hat die Landesregierung aufgefordert, bei der weiteren Umsetzung des behördlichen Gesundheitsmanagements nicht hinter die Anforderungen des Gutachtens zurückzufallen. Das Gutachten kann auf der Webseite von ver.di NRW heruntergeladen werden.

Quelle: Beamten-Magazin 06/2019

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