Henriette Schwarz, Abteilungsleiterin, Abteilung Öffentlicher Dienst und Beamtenpolitik beim DGB-Bundesvorstand; Editorial

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Foto: Simone M. Neumann

Henriette Schwarz
Abteilungsleiterin, Abteilung Öffentlicher Dienst und Beamtenpolitik beim DGB-Bundesvorstand

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

vor gut einem Jahr machten Berliner Feuerwehrfrauen und -männer mit der Aktion „BerlinBrennt“ auf sich aufmerksam. Mehr als fünf Wochen ließen die KollegInnen 24 Stunden am Tag vor dem Sitz des Regierenden Bürgermeisters und Berliner Senats eine Feuertonne brennen. Mit der Mahnwache haben sie auf den Personalmangel und die ungenügende Ausstattung aufmerksam machen wollen. Ihr Ziel war es, endlich mit den politischen EntscheidungsträgerInnen ins Gespräch zu kommen und die Arbeitsbedingungen zu verbessern. Denn, die Einsatzzahlen sind explodiert, während es an Personal und moderner Ausstattung vielerorts fehlt. Und das nicht nur in Berlin. Dabei entfallen die meisten Einsätze auf den Rettungsdienst und nicht auf die Löschzüge. Und häufig handelt es sich nicht um tatsächliche Notfälle. Von vermutetem Fieber bis hin zum Sonnenbrand, die 112 wird schnell gewählt. Teils zu schnell. Für die betroffenen KollegeInnen heißt das, oft von einem Einsatz zum nächsten rasen zu müssen. Pausen können gemacht werden, wenn sie vorgesehen sind UND die Einsatzlage es zulässt. Zwei Kollegen der Berufsfeuerwehr Dortmund haben uns mitgenommen und einen Einblick in ihren Arbeitsalltag gewährt. Zudem hat uns Norbert Wunder – Vorsitzender der ver.di-Bundesfachkommission Rettungsdienste – erklärt, wie sich die Arbeit im Rettungsdienst in den letzten Jahren verändert hat und vor welchen Herausforderungen wir stehen.

Gute Unterhaltung!

Henriette Schwarz

Quelle: Beamten-Magazin 04/2019

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