Inklusion in der Bundesverwaltung; Bund

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Inklusion in der Bundesverwaltung

Laut § 154 des Neunten Buches Sozialgesetzbuch (SGB IX) sind private und öffentliche Arbeitgeber mit jahresdurchschnittlich monatlich mindestens 20 Arbeitsplätzen verpflichtet, wenigstens 5 Prozent ihrer Arbeitsplätze mit Menschen mit Behinderungen zu besetzen. Kommen sie dieser Verantwortung nicht nach, müssen sie eine Ausgleichsabgabe zahlen. Doch wie steht es um die Inklusion in der Bundesverwaltung? Das wollte die Fraktion der FDP im Bundestag mit Hilfe einer Kleinen Anfrage in Erfahrung bringen. Die Antwort der Bundesregierung (Drs. 19/8232) zeigt ein positives Bild. Der prozentuale Anteil der schwerbehinderten bzw. gleichgestellten Beschäftigten im Bundeskanzleramt und in den Bundesministerien lag in den Jahren 2015, 2016 und 2017 teils weit über der Beschäftigungspflichtquote. Spitzenreiter mit jeweils über 10 Prozent sind die Ministerien für Bildung und Forschung, für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit, für Ernährung und Landwirtschaft, für Arbeit und Soziales sowie für Justiz und Verbraucherschutz.

Quelle: Beamten-Magazin 04/2019

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