DGB erreicht Aufwertung der Kindererziehungszeiten; Bund

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DGB erreicht Aufwertung der Kindererziehungszeiten

 

BundesbeamtInnen, deren Kinder vor dem 1. Januar 1992 geboren sind, können sich freuen. Die langjährige Forderung des DGB nach einer Aufwertung der Kindererziehungszeiten wird von Bundesinnenminister Horst Seehofer aufgegriffen. Mit dem Gesetz über Leistungsverbesserungen in der gesetzlichen Rentenversicherung wurden 2014 die anrechenbaren Kindererziehungszeiten für vor 1992 geborene Kinder mit der so genannten Mütterrente I von 12 auf 24 Monate erhöht. 2019 kam mit der so genannten Mütterrente II ein weiteres halbes Jahr dazu. Damit werden in der Rentenversicherung 30 Monate berücksichtigt. Dies entspricht 2,5 Entgeltpunkten. Der DGB hatte sich für eine Übertragung der Verbesserung auf die Beamtenversorgung eingesetzt, da hier für den Zeitraum vor 1992 eine andere Berechnungssystematik greift. Reiner Hoffmann, Vorsitzender des DGB, und Elke Hannack, stellvertretende DGB-Vorsitzende, trafen sich im November 2018 mit Seehofer und machten erneut darauf aufmerksam, dass eine einheitliche Wertschätzung der Erziehungsleistung unabhängig vom Beschäftigtenstatus des Elternteils angebracht ist. Seehofer teilte dem DGB jetzt mit, der Kindererziehungszuschlag, wie er für vor 1992 geborene Kinder im Sozialgesetzbuch Buch VI geregelt ist, soll inhalts- und wirkungsgleich auf BundesbeamtInnen übertragen werden. Die dafür notwendigen gesetzlichen Änderungen würden in den Referentenentwurf zum Besoldungsstrukturenmodernisierungsgesetz aufgenommen. Dieser befindet sich gegenwärtig in der Ressortabstimmung.

Quelle: Beamten-Magazin 04/2019

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