Jetzt vier Sonderdezernate zu „Straftaten gegen Polizeibeamte“; Schleswig-Holstein

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Jetzt vier Sonderdezernate zu „Straftaten gegen Polizeibeamte“

Die Landesgerichtsbezirke haben schnell auf die erschreckenden Zahlen zu gewalttätigen Attacken auf PolizeibeamtInnen reagiert: Mit dem neuen Sonderdezernat „Straftaten gegen Polizeibeamte“ bei der Staatsanwaltschaft in Flensburg sind nun alle vier Landgerichtsstandorte mit solchen Dezernaten ausgestattet. Eine schnelle und effektivere Strafverfolgung, so hofft die Landes-GdP, führe auch zu einer früheren gerichtlichen Befassung. 2018 waren in Schleswig-Holstein 2.658 BeamtInnen Opfer von Attacken geworden, fast 400 – und damit weit mehr als 2017 – wurden verletzt. Den Tätern müsse „unmissverständlich klar gemacht werden, dass solche Angriffe unter keinen Umständen geduldet werden“, sagte GdP-Landesgeschäftsführerin Susanne Rieckhof. Die vier Standorte sind Kiel, Lübeck, Itzehoe und Flensburg. Die Dezernate sind auch bei Gewalt gegen Rettungskräfte und Feuerwehrleute zuständig. Entsprechende Sonderdezernate
haben bereits einige andere Bundesländer eingerichtet.

Quelle: Beamten-Magazin 03/2019

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