Zu wenig KOPs für die BürgerInnen; Bremen

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Zu wenig KOPs für die BürgerInnen

Sie gehören zum Stadtbild in Bremen, hören zu, sind AnsprechpartnerIn, gehen in Kitas, Schulen, Altenheime oder auch Flüchtlingsunterkünfte: Die KontaktpolizistInnen (KOPs), die zu Fuß in den Revieren unterwegs sind und für kleinräumige polizeiliche Präventions- und Netzwerkarbeit sorgen sollen. 2016 hatte der Bremer Innensenator Ulrich Mäurer im Zuge der Polizeireform noch mindestens 100 KOPs bis 2019 versprochen, nun wurden es bis Ende 2018 nur 75. Der Personalmangel, ohnehin ein Problem der Bremer Polizei, resultiert hier besonders aus der hohen Zahl an Pensionierungen. Denn für die Aufgabe werden meist lebensältere KollegInnen eingesetzt, die dann relativ bald die Pensionierung erreichen. Die Alternative, Kräfte aus dem Einsatzdienst heranzuziehen, will Bremen auf keinen Fall aufgreifen. Immerhin laufen bereits für 13 weitere Stellenbesetzungen bei den Kops die Auswahlverfahren. Das Ziel der 100 KOPs werde man aber erst 2020 erreichen, hieß es aus der Innenbehörde.

Quelle: Beamten-Magazin 03/2019

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