Neuverträge häufig befristet; Bayern

.

Neuverträge häufig befristet

Bayerns öffentlicher Dienst beschäftigt mehr Personal, darunter zunehmend Frauen, stellt aber vor allem zunächst befristet ein. Das ist der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Linken im Januar zu entnehmen, die nach personeller Ausstattung und Arbeitsbedingungen gefragt hatte. Demnach bekamen 64 Prozent der BewerberInnen bei Neueinstellung einen befristeten Vertrag – deutlich häufiger als in der Privatwirtschaft mit 34 Prozent. Mit 70 Prozent erhalten vor allem Männer Befristungen, bei Frauen sind es 59 Prozent. Offenbar wird aber häufig entfristet, denn der Gesamtanteil unbefristeter Verträge liegt bei über 90 Prozent. Insgesamt ist der öffentliche Dienst in Bayern nach kräftigen Rückgängen besser ausgestattet als 1998. Damals hatten 715.000 Beschäftigte ihren Arbeits- und Dienstort in Bayern, 2017 waren es 734.000. Auffällig ist, wie attraktiv der öffentliche Dienst für Frauen wird: Arbeiteten 1998 rund 343.000 Frauen dort, waren es 2017 schon rund 420.000. Die Zahl der Männer sank im gleichen Zeitraum von 371.000 auf 313.000.

Quelle: Beamten-Magazin 03/2019

mehr zu: Themen und Inhalte
Startseite | Sitemap | Publikationen | Newsletter | Kontakt | Datenschutz | Impressum
www.beamten-informationen.de © 2019