Gewerkschaften fordern Ende der abgesenkten Eingangsbesoldung; Saarland

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Gewerkschaften fordern Ende der abgesenkten Eingangsbesoldung

Vor acht Jahren beschloss die Jamaika-Koalition im Saarland Sparmaßnahmen zur Konsolidierung des Haushaltes. Stellen wurden abgebaut, die Eingangsbesoldung für BeamtInnen wurde abgesenkt. Diese Absenkung des Grundgehalts beträgt monatlich zwischen 110 und 370 Euro und dauert ab der Entstehung des Besoldungsanspruchs zwei Jahre. Der DGB und seine Mitgliedsgewerkschaften des öffentlichen Dienstes fordern ein Ende dieser Regelungen. Bestärkt durch einen Beschluss des Bundesverfassungsgerichts vom letzten Oktober, der eine vergleichbare baden-württembergische Besoldungsregelung für nichtig erklärt, wenden sie sich in einem offenen Brief an die Landesregierung. Die Gewerkschaften erwarten, dass diese die Sparmaßnahmen zu Lasten der BeamtInnen auch ohne eine Gerichtsentscheidung zurücknimmt. Förder- und Grundschullehrkräfte wurden aufgrund Bewerbermangels schon vor einigen Jahren von der abgesenkten
Eingangsbesoldung befreit.

Quelle: Beamten-Magazin 01/2019

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