Spardiktat statt gleiche Bildungschancen; Thüringen

.

Spardiktat statt gleiche Bildungschancen

Lehrergewerkschaften sowie Eltern- und Schülervertreterungen in Thüringen haben in einem gemeinsamen Appell von der Landesregierung einen Nachtragshaushalt gefordert, damit zusätzliche Lehrkräfte eingestellt werden können. Kathrin Vitzthum, Landesvorsitzende der GEW, beziffert den finanziellen Bedarf für 1.800 zusätzliche Lehrkräfte auf 100 Millionen Euro. Zusätzlich sei eine Lehrkräftereserve nötig, um auf Ausfälle reagieren zu können. Zudem fordert der gemeinsame Appell, unbefristete Stellen zu schaffen. Von den 300 befristeten Stellen, die in diesem Jahr ausgeschrieben wurden, seien bisher nur 185 besetzt worden, weil sie unattraktiv seien. „Diese Landesregierung hat die Mittel zur Einlösung der Unterrichtsgarantie und nutzt sie nicht. Die Folge sind Lehrermangel und damit Unterrichtsausfall. Das Diktat des Sparens scheint wichtiger als die Ermöglichung von gleichen Bildungschancen für alle Kinder“, kritisiert Vitzthum.

Foto. istockphoto.de/goir

Quelle: Beamten-Magazin 11-12/2018

mehr zu: Themen und Inhalte
Startseite | Sitemap | Publikationen | Newsletter | Kontakt | Datenschutz | Impressum
www.beamten-informationen.de © 2019