Höhere Erschwerniszulagen; Mecklenburg-Vorpommern

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Höhere Erschwerniszulagen

Die rot-schwarze Landesregierung hat Änderungen der Erschwerniszulagenverordnung zum 1. Januar 2019 beschlossen. Profitieren wird davon der Polizeibereich. So steigt die Wechselschichtzulage für PolizeivollzugsbeamtInnen auf 150 Euro monatlich. Weitere Zulagen werden angehoben, zum Beispiel die für Tauchertätigkeiten oder die Spezialkräfte der Polizei. DGB, GdP und ver.di begrüßen die Verbesserungen grundsätzlich, fordern für die Zukunft aber weitere Schritte: die regelmäßige Überprüfung und Anpassung der Zulagen, eine spürbare Erhöhung der Stundensätze des Dienstes zu ungünstigen Zeiten, die Ruhegehaltfähigkeit der Vollzugszulagen für Polizei, Feuerwehr und Justiz. Da die Verbesserungen nicht für Berufsfeuerwehren und den Justizvollzug gelten, kritisieren DGB, GdP und ver.di die ungleiche Behandlung verschiedener Beamtengruppen, die vergleichbaren Belastungen ausgesetzt sind, scharf. Zudem fehlt eine Zulage für BeamtInnen, die nach einer abgeschlossenen staatlichen Prüfung als NotfallsanitäterIn als solche in der Notfallrettung tätig sind.

Quelle: Beamten-Magazin 11-12/2018

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