EVG fordert 7,5 Prozent mehr Geld und mehr freie Zeit; Tarifrunde Bahn

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EVG fordert 7,5 Prozent mehr Geld und mehr freie Zeit

Der Tarifvertrag der EVG mit der DB AG lief zum 30. September 2018 aus, die neuen Tarifverhandlungen starteten am 11. Oktober 2018 in Berlin. Die EVG hat ihre Mitglieder befragt, worauf sie die Schwerpunkte bei den Verhandlungen legen soll. Rund 45 Prozent plädierten für mehr Geld, 44 Prozent der Befragten hätten sich für „noch einmal mehr Urlaub“ entschieden und etwa elf Prozent votierten für eine weitere Arbeitszeitverkürzung. EVG-Verhandlungsführerin Regina Rusch-Ziemba: „Das zeigt, wie wichtig unseren Kolleginnen und Kollegen individuelle Wahlmöglichkeiten sind. Das macht aber auch deutlich, wie groß der Wunsch nach mehr selbstbestimmter Zeit ist und dass wir hier dringend entsprechende Angebote brauchen. Die Mitglieder der EVG haben zudem ein großes Interesse an ihrer betrieblichen Altersvorsorge. Deshalb fordern wir eine Erhöhung des Arbeitgeberanteils.“ Das Forderungspaket umfasse 36 Punkte, die mit mehr als 100 Vertreterinnen und Vertretern unterschiedlicher Tarifkommissionen erarbeitet worden seien, so Rusch-Ziemba. „Dazu haben wir uns in den zurückliegenden Monaten viermal in der ‘Zukunftswerkstatt Tarifpolitik‘ getroffen und den Weg, den wir gemeinsam gehen wollen, einvernehmlich abgestimmt“.

Quelle: Beamten-Magazin 10/2018

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