Diensthunde „an der kurzen Leine“ gehalten; Bundespolizei

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Diensthunde „an der kurzen Leine“ gehalten

Laut Auskunft der Bundesregierung verfügt die Bundespolizei über 505 Diensthunde im allgemein-polizeilichen Bereich (ohne Pensionshunde). 454 Diensthunde seien einsatzfähig, 51 befänden sich in der Ausbildung. Die Tiere werden zum Beispiel zum Auffinden von Sprengstoffen gebraucht. „Derzeit gibt es keine technischen Detektionsmöglichkeiten, die annähernd das Leistungsvermögen des Sprengstoffspürhundes besitzen“, erklärt die GdP und unterstreicht somit die Bedeutung der Diensthunde. Aber „Kommissar Rex“ habe keine Lobby. Die Gewerkschaft kritisiert „Stillstand und Rückschritte im Diensthundewesen der Bundespolizei“. So gebe es keine ausreichende Aus- und Fortbildung der DiensthundeführerInnen und Diensthunde, Investitionen in den Bau von Ausbildungseinrichtungen und Trainingsmöglichkeiten für Diensthunde in der Bundespolizei sowie in den Bau der Liegenschaften der Diensthundeschulen fehlten. Die GdP mahnt daher die Beseitigung dieser Missstände an und fordert eine erfolgsorientierte Organisationsstruktur im Diensthundewesen. Zudem kämpft die Gewerkschaft für die Angleichung der Aufwandsentschädigung für DiensthundeführerInnen analog zur Regelung der Bundeszollverwaltung. 

 

Quelle: Beamten-Magazin 10/2018

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