Teilzeitrefendariat ab November; Nordrhein-Westfalen

Teilzeitrefendariat ab November

Ein Erfolg der GEW-Kampagne für das Teilzeitrefendariat: Ab November haben neue ReferendarInnen nach Paragraf 64 Abs. 1 Landesbeamtengesetz (LBG) einen Rechtsanspruch darauf, ihre Arbeitszeit auf 75 Prozent zu reduzieren, wenn sie Kinder betreuen oder Angehörige pflegen. Dafür verlängert sich die Ausbildung von derzeit 18 auf 24 Monate. Das neue Modell sieht weiterhin einen Tag pro Woche im Zentrum für schulpraktische Lehrerausbildung (ZfsL) vor; dafür werden die Stunden, die die künftigen LehrerInnen in der Schule verbringen, reduziert. Die Landesregierung hat die Ordnung für den Vorbereitungsdienst (OVP) entsprechend angepasst. „Natürlich ist eine Änderung in der OVP in diesem Punkt erfreulich, da wir so der Vereinbarkeit von Ausbildung und Familie ein entscheidendes Stück näherkommen. Ein Referendariat in Vollzeit bei gleichzeitiger Kinderbetreuung oder Pflege von Angehörigen stellt demgegenüber eine enorme Belastung dar. Dies gilt sowohl für den schulischen Teil als auch für die Ausbildung im Seminar“, so die GEW. Das Modell sehe jedoch lediglich eine Streckung der Unterrichtsverpflichtung vor. An dieser Stelle hätte sich die GEW mehr Flexibilität auch für die Ausbildung im ZfsL gewünscht.

Quelle: Beamten-Magazin 09/2018

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