Arbeitsprogramm für eine „halb gute Schule“; Thüringen

Arbeitsprogramm für eine „halb gute Schule“

Von der GEW gibt es Lob und Kritik für den „Thüringenplan. Für eine gute Zukunft unserer Schulen“, den das Kabinett der Thüringer Landesregierung beschlossen hat. Erkennbar seien die Bemühungen des Bildungsministeriums um die Verbesserung der Situation an Thüringens Schulen, jedoch sei es „kein großer Wurf“ und gegenüber der Ursprungsvariante „deutlich weichgespült“. So biete er keine Planungssicherheit und wenig Entwicklungsperspektiven für LehrerInnen. „Damit ist es lediglich ein Arbeitsprogramm für eine halb gute Schule“, sagt Kathrin Vitzthum, Landesvorsitzende der GEW. Die drängenden Fragen seien zwar im Bildungsministerium auf offene Ohren gestoßen, aber offenkundig nicht im Finanzministerium. „Das Festklammern am Ziel der schwarzen Null erweist sich damit wieder einmal als Hindernis für eine gute Schule.“ Insbesondere die Streichung der ursprünglich vorhandenen Verfahrensvorschläge zur Einrichtung einer effektiven und an den Schulen wahrnehmbaren Vertretungsreserve – hier war von einer Zielmarke von 550 Vollzeitstellen die Rede – beurteilt die GEW kritisch.

Quelle: Beamten-Magazin 06/2018

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