Zu wenig Schwerlastkontrolleure bei der Landespolizei; Schleswig-Holstein

Zu wenig Schwerlastkontrolleure bei der Landespolizei

Mit Besorgnis beobachtet die GdP die Entwicklung bei der Überwachung des Schwerlastverkehrs. „Die personelle Misere hat bei der Landespolizei dazu geführt, dass der Schwerlastverkehr nicht mehr mit der gebotenen Intensität und Qualität kontrolliert werden kann“, warnt Thomas Gründemann, Schriftführer der GdP in Schleswig-Holstein. Die speziell für den Güterkraftverkehr ausgebildeten Überwachungskräfte würden immer wieder zu Sondereinsätzen heranzogen, weshalb diese PolizistInnen oft nicht für ihre originäre Aufgabe zur Verfügung stünden. Arbeitskräfte und Speditionen aus Billiglohnländern nähmen im internationalen grenzüberschreitenden Güterverkehr zu und die Qualifikation des Fahrpersonals sowie die Qualität der Logistik (Fahrzeug/Technik/Ladung) ab. Somit steige das Gefahrenpotenzial auf den Straßen. Und es drohen Nachwuchsprobleme: Viele der

aktuell eingesetzten Schwerlastkontrolleure der Landespolizei gehen in den nächsten Jahren in den Ruhestand. Doch die Zeiten, „in denen die Schwerlastüberwachung nebenher gemacht werden konnte sind längst vorbei“ so Gründemann. Fachwissen, Know-how und Erfahrung seien in diesem Bereich der Verkehrsüberwachung mehr denn je gefragt. Neben einer angemessenen personellen Ausstattung der speziellen Einheiten fordert die GdP ein landeseinheitlich koordiniertes Schwerlast-Überwachungskonzept.

Quelle: Beamten-Magazin 06/2018

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