Beurteilungen der BeamtInnen fallen weit auseinander; Baden-Württemberg

Beurteilungen der BeamtInnen fallen weit auseinander

Alle drei Jahre bewerten Vorgesetzte die fachlichen Leistungen und die Befähigungen ihrer BeamtInnen. Wie diese ausfallen, wollte die SPD-Fraktion im Land vom Innenministerium wissen. Das Ergebnis in Kürze: 67,3 Prozent der LandesbeamtInnen, die in den vergangenen drei Jahren beurteilt wurden, erbringen Leistungen, die von ihnen erwartet werden. 33 Prozent ragen darüber hinaus, 5,2 Prozent von ihnen übertreffen die Erwartungen sogar „in besonderem Maße“. Nur 0,5 Prozent erfüllen ihre Aufgaben nicht oder mangelhaft. Auch was bewertet wird wollte die Fraktion wissen. Das Innenministerium dazu: „Die dienstliche Beurteilung nach der Beurteilungsverordnung (BeurtVO) besteht aus einer Leistungsbeurteilung zur Beurteilung der fachlichen Leistungen und aus einer  Befähigungsbeurteilung zur Beurteilung der Fähigkeiten der BeamtInnen. Die dienstliche Beurteilung ist mit einem zusammenfassenden Gesamturteil abzuschließen. … Die dienstlichen Leistungen werden nach den Leistungsmerkmalen Arbeitsmenge, Arbeitsweise, Arbeitsgüte und Führungserfolg bewertet.“ Auffällig ist, dass die Beurteilungen weit auseinanderfallen – BeamtInnen im mittleren und gehobenen Dienst werden im Schnitt schlechter beurteilt als diejenigen im höheren Dienst. Auch die Unterschiede zwischen Ministerien, Behörden und anderen Einrichtungen sind groß. So erhalten in den Finanzämtern nur 1,7 Prozent der Beurteilten die Bestnote, im Finanzministerium sind es immerhin 11,7 Prozent.

Quelle: Beamten-Magazin 06/2018

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