Einkommen, Beschäftigung, Verteilungs(un)gerechtigkeit; Service

Einkommen, Beschäftigung, Verteilungs(un)gerechtigkeit

Zahlen, Daten, Fakten

Der „Atlas der Arbeit“ ist ein Gemeinschaftsprojekt des DGB und der Hans-Böckler-Stiftung (HBS). Auf 64 Seiten wird anschaulich anhand von gut verständlichen Texten und 60 Grafiken vermittelt, wie unsere Arbeitswelt derzeit aussieht und wie sie sich ständig wandelt. Es geht um die ungleiche Einkommensentwicklung in Deutschland und um die moderne Sklaverei in Südasien, um die Digitalisierung und die duale

Berufsausbildung, um die Geschichte der Faulheit und um die beginnende Deindustrialisierung in China, um Tarifverträge in Europa und das Grundeinkommen. Der „Atlas der Arbeit“ stellt die Bandbreite von Arbeitsbeziehungen dar. Er vergleicht Systeme in verschiedenen Staaten und beschreibt, wie Arbeitsbedingungen gestaltet werden können.

Er zeigt auch, wie fern leider noch das Ziel ist, allen Beschäftigten gute Rahmenbedingungen und gleiche Rechte bei der Arbeit zu bieten. So wird deutlich, wo politisches Handeln notwendig ist und welche Möglichkeiten Politik, Gewerkschaften und Zivilgesellschaft haben, die Arbeitswelt zu verändern. Gewerkschaften sind weltweit wichtig, um die Arbeitsbedingungen der Gegenwart und der Zukunft mitzugestalten. Dort, wo sie stark sind, wo es die Mitbestimmung im Betrieb und im Aufsichtsrat gibt, geht es ArbeitnehmerInnen nachweislich besser. Gewerkschaften erreichen mit ihrer Tarifpolitik häufig nicht nur Lohnerhöhungen, sondern haben auch zukunftsweisende Konzepte bei der Arbeitszeit, der Weiterbildung oder auch der Altersvorsorge. Der Atlas liefert eine solide Grundlage, um über die Arbeit der Zukunft zu diskutieren. Er ist kostenlos als Download oder auch in gedruckter Form erhältlich.

Quelle: Beamten-Magazin 05/2018

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