Nahverkehr bleibt in öffentlicher Hand; Saarland

Nahverkehr bleibt in öffentlicher Hand

Die rund 700 Beschäftigten der Saarbahn können aufatmen: Nach langem Ringen hat sich der Verkehrsbetrieb gegen einen „eigenwirtschaftlichen Antrag“ und für die Direktvergabe bestimmter Buslinien in Saarlouis und Saarbrücken entschieden. Ersteres hätte bedeutet, dass die vermeintlich günstigeren privaten Busbetriebe zum Zuge gekommen wären. Für die MitarbeiterInnen hätte das geringere Löhne und schlechtere Arbeitsbedingungen mit sich gebracht. Durch das schwache Landestariftreuegesetz im Saarland kann im Verkehrsbereich ein beliebiger Tarifvertrag angewendet werden. Die privaten Busunternehmen haben sich deshalb einen – gegenüber den von ver.di abgeschlossenen TV-N – um etwa 20 Prozent günstigeren Tarifvertrag ausgesucht. Christian Umlauf, saarländischer ver.di-Gewerkschaftssekretär für den Verkehrsbereich, ist daher erleichtert: „Nach langen und heftigen Auseinandersetzungen hat die Vernunft gesiegt. Wir können uns nun gemeinsam den Herausforderungen für einen guten und dauerhaften Nahverkehr in öffentlicher Hand stellen.“

Quelle: Beamten-Magazin 05/2018

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