12 Euro Mindestlohn in öffentlichen Unternehmen; Hamburg

12 Euro Mindestlohn in öffentlichen Unternehmen

Bis 2020 soll ein Mindestlohn von 12 Euro schrittweise in allen Tarifverträgen für die Beschäftigten und Bediensteten vereinbart werden, die direkt bei der Stadt arbeiten oder in (teilweise) städtischen Unternehmen. Das hat die Hamburgische Bürgerschaft am 16. Mai beschlossen. Mehrere Tausend Beschäftigte kommen in den Genuss des Vorstoßes der Regierungsfraktion von SPD und Grünen; vor allem GebäudereinigerInnen und Hauswirtschaftskräfte der städtischen Kitas. Hamburgs DGB Vorsitzende Katja Karger: „Der Hamburger Arbeitsmarkt ist tief gespalten zwischen denjenigen, die gut verdienen und abgesichert sind und denjenigen, die mit prekären Bedingungen und Niedriglohn zurechtkommen müssen. Von daher ist es konsequent, als Stadt voranzugehen und 12 Euro Mindestlohn für die öffentlichen Unternehmen einzuführen. Das ist ein wichtiger Schritt zur Stadt der guten Arbeit.“ Allerdings müssten die neuen Tarifverträge auch ausfinanziert sein.

Quelle: Beamten-Magazin 05/2018

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