Geschlechter-Einkommenslücke bei 5,6 Prozent; Öffentlicher Dienst

Geschlechter-Einkommenslücke bei 5,6 Prozent

Frauen im öffentlichen Dienst verdienen 5,6 Prozent weniger als Männer. Schlimm genug. Doch die Lohnlücke in der Privatwirtschaft ist viermal so hoch. Das ist das Ergebnis der Studie „Verdienstlücke zwischen Männern und Frauen im öffentlichen Bereich und in der Privatwirtschaft“ des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstituts (HWWI). Die Studie entstand im Januar 2018 und basiert auf Mikrodaten der Verdienststrukturerhebung (VSE) von gut 2,5 Millionen Beschäftigten. Von 2010 bis 2014 habe sich laut Studie kaum etwas geändert: So sei die geschlechtsspezifische Lohnlücke im öffentlichen Dienst mit 5,6 Prozent nahezu gleich geblieben. Im Osten sind die Lohnunterschiede zwischen Frauen und Männern weniger stark ausgeprägt. Im Sektor Erziehung und Unterricht mit einem Frauenanteil von 67,5 Prozent im Jahr 2014 liege die Verdienstlücke leicht höher als im Sektor Öffentliche Verwaltung (Frauenanteil: 53,8 Prozent).

Quelle: Beamten-Magazin 04/2018

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