Frust im Forst wegen Sparpolitik; Saarland

Frust im Forst wegen Sparpolitik

Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) kritisiert die geplanten Einsparungen beim saarländischen Forstpersonal. Künftig soll nur jede dritte Stelle in der Forstwirtschaft wiederbesetzt werden. „Mit Blick auf die Schuldenbremse schreckt die Umweltministerin Anke Rehlinger (SPD) sogar vor einem ‚grünen Kahlschlag’ nicht zurück. Der Forst im Saarland wird regelrecht kaputt gespart“, empört sich Markus Andler, stellvertretender Regionaleiter der IG BAU Saar. „Wer in Zeiten, wo deutlich mehr Holz eingefahren wird als in den vergangenen Jahren, einen Personal-Abbau bei den öffentlichen Forstbediensteten ankündigt, setzt ganz klar auf Privatisierung. Und das werden wir nicht mitmachen.“ Angehende Forstwirte sollen nach ihrer Ausbildung bei SaarForst weiterhin nicht in einen regulären Job übernommen werden. Markus Andler:„Bestenfalls können sie nach der Ausbildung einen befristeten Ein-Jahres-Vertrag bekommen. Eine solche Job-Perspektive ist ein verheerendes Signal für den Forst-Nachwuchs – insbesondere in Zeiten des Fachkräftemangels.“

Quelle: Beamten-Magazin 03/2018

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