Claudia Falk; Politische Referentin, Abteilung Öffentlicher Dienst und Beamtenpolitik beim DGB-Bundesvorstand; Editorial

Foto: Simone M. Neumann

Claudia Falk
Politische Referentin, Abteilung Öffentlicher Dienst und Beamtenpolitik beim DGB-Bundesvorstand

Liebe Leserinnen und Leser,

das müsste doch Konsens sein: Wenn die öffentliche Hand Aufträge vergibt, sollte sie mit gutem Beispiel vorangehen und darauf achten, dass die Produkte und Dienstleistungen unter sozial und ökologisch angemessenen Bedingungen hergestellt und ausgeführt werden. Umso unverständlicher, dass einige Bundesländer mit dem Verweis auf den gesetzlichen Mindestlohn und vermeintliche Bürokratie die vergabespezifischen Mindestlöhne auslaufen lassen und sich erweiterter Kontrollmöglichkeiten berauben.

Einen Überblick über die Vergabegesetze der Bundesländer gibt Prof. Dr. Thorsten Schulten vom Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Institut in der Titelgeschichte.

Es kann wirtschaftlicher sein, soziale und ökologische Kriterien bei der Auftragsvergabe zu beachten, auch wenn damit zunächst einmal etwas mehr Aufwand verbunden ist. Davon berichtet Aiko Wichmann, stellvertretender Leiter des Dortmunder Vergabe- und Beschaffungszentrums im Interview, das wir mit ihm geführt haben.

DGB-Vorstandsmitglied Stefan Körzell schließlich kommentiert die Novellierung des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen und stellt heraus, wo der DGB noch Nachbesserungsbedarf sieht. 

Ich wünsche eine gute Lektüre,

Claudia Falk

Quelle: Beamten-Magazin 03/2018

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