Claudia Falk; Politische Referentin, Abteilung Öffentlicher Dienst und Beamtenpolitik beim DGB-Bundesvorstand; Editorial

 

Foto: Simone M. Neumann

Claudia Falk
Politische Referentin, Abteilung Öffentlicher Dienst und Beamtenpolitik beim DGB-Bundesvorstand

Liebe Leserinnen und Leser,

wer kontrolliert eigentlich, ob sich die Unternehmen an die Mindestlöhne halten und die Sozialversicherungsbeiträge für ihre Beschäftigten korrekt abführen? Das und noch vieles mehr erledigt die Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) als Unterabteilung des Zolls. Ich hatte die Gelegenheit, die FKS des Hauptzollamts Berlin bei den Prüfungen von Gaststätten zu begleiten und ihre Arbeitsweise kennenzulernen. Lesen Sie hierzu in unserem Schwerpunktheft die Reportage.

Bei diesen Prüfungen wurde wieder einmal deutlich: Das A und O für die Kontrollen ist die Aufzeichnung der Arbeitszeiten. Wenn Anfang und Ende der Arbeitszeiten nicht tagesaktuell dokumentiert und diese Dokumente nicht am Ort der Beschäftigung aufbewahrt werden, haben es die BeamtInnen von der FKS schwer, Verstöße festzustellen.

Außerdem reicht das Personal nicht. Die mit der Einführung des Mindestlohns zusätzlich versprochenen 1.600 Stellen für die FKS sind zu wenig. Von den 7.211 Planstellen bundesweit sind 700 Stellen nicht besetzt. Außerdem gehen in den nächsten Jahren viele BeamtInnen in Pension. Und so wirbt der Zoll verstärkt um Nachwuchs. Der Beruf der ZollbeamtInnen in der Finanzkontrolle ist vielseitig und aufregend, erfordert Fingerspitzengefühl, gute Mathe- und Deutschkenntnisse sowie juristisches Wissen.

Wie man ZollbeamtIn wird und wo man sich bewerben kann – auch dazu gibt es Infos in diesem Heft.

Viel Spaß beim Lesen!

Claudia Falk

Quelle: Beamten-Magazin 02/2018

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