Digitalisierung: Beschäftigte mitnehmen; Baden-Württemberg

Digitalisierung: Beschäftigte mitnehmen

Als Stimme der Beschäftigten im öffentlichen Dienst ist es für den DGB in Baden-Württemberg ein wichtiges Anliegen mit den Verantwortlichen des Landes über Digitalisierung zu diskutieren. Daher finden regelmäßige Gespräche auch mit dem zuständigen Beauftragten der Landesregierung für Informationstechnologie, Ministerialdirektor Stefan Krebs, statt. Die Gespräche haben gezeigt, dass es notwendig ist, die Perspektive der Beschäftigten gegenüber den Verantwortlichen mit Nachdruck zu vertreten. Mit der im Sommer 2017 veröffentlichten Digitalisierungsstrategie will Baden-Württemberg zu einer digitalen Leitregion in Deutschland werden. Insbesondere für den öffentlichen Dienst bedeutet die Digitalisierung jedoch eine gewaltige Veränderung der Arbeitsbeziehungen. Diese Transformation kann nur gemeinsam mit den Beschäftigten gelingen. Das Thema Datenschutz ist aus Sicht des DGB eines der wichtigsten Themen bei der Digitalisierung und führt schon heute in der Praxis zu erheblichen Problemen für die Beschäftigten wie auch für die Personalvertretungen. Von der dienstlichen Nutzung sozialer Medien bis zur Einführung verdeckter Leistungskontrollen durch moderne Technik: Die Bandbreite der Themen ist vielfältig. Dies erfordert einen besonderen Blick auf den Beschäftigtendatenschutz und kann nicht allgemein unter Datenschutz ausreichend bearbeitet werden.

Quelle: Beamten-Magazin 01/2018

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