Personalräte gegen Befristungen; Hessen

Personalräte gegen Befristungen

ver.di-VertreterInnen der Personalräte von 13 der insgesamt 21 südhessischen Landkreise fordern eine Umkehr in der Einstellungs- und Personalpolitik ihrer Dienststellen. In einem offenen Brief an die politisch Verantwortlichen in ihren Landkreisen pochen die UnterzeichnerInnen darauf, bestehende befristete Arbeitsverhältnisse zu entfristen und Leiharbeitsplätze in unbefristete Arbeitsverhältnisse umzuwandeln. Um eine langfristige und zukunftsorientierte Personalplanung zu ermöglichen, sollen Neueinstellungen grundsätzlich unbefristet erfolgen. Die Personalräte berichten über eine enorm gestiegene Zahl befristet Beschäftigten. Befristungen seien sowohl für die Dienststellen als auch die befristet Beschäftigten nachteilig. In den Dienststellen gebe es starke Aufgabenzuwächse, besonders in den Bereichen der Sozial- und Jugendhilfe sowie in den Ausländerbehörden. Hier sei kontinuierliches Fachwissen gefragt. Viele Befristungen führten unter anderem dazu, dass Ressourcen durch häufig wiederkehrende Einarbeitungszeiten und Ausbildungstätigkeiten verbraucht würden. Verbunden damit steige die Zahl von Langzeiterkrankungen durch Überlastung.

Quelle: Beamten-Magazin 11-12/2017

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