DGB fordert Bahn-Investitionen; Schleswig-Holstein

DGB fordert Bahn-Investitionen

Angesichts wachsender Probleme auf den Arbeitswegen fordert der DGB ein Bahn-Investitionsprogramm im Norden. Uwe Polkaehn, Vorsitzender des DGB Nord, kritisiert die Situation überfüllter und ausfallender Züge: „Die Zahl der Berufstätigen,

die zur Arbeit pendeln, steigt. Das jahrelange Sparen und Kürzen hat aber Züge, Stellwerke, Bahnhöfe und Schienenwege nach und nach verkommen lassen. Dieser unhaltbare Zustand muss beendet werden – mit WLAN in Zügen, die nicht fahren, ist es nicht getan.“ Die KollegInnen der DB AG müssten den Kopf hinhalten für Fehler, die im Verkehrsministerium gemacht wurden. Dringend nötig seien mehr staatliche Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur. „Jetzt sind Land und Bund gefragt. Die Situation für Pendler ist schwer erträglich, nicht nur auf der Strecke nach Sylt, sondern auch in der Metropolregion Hamburg und weiteren Verkehrsknoten. Die Kieler Landesregierung muss in Berlin mehr Druck machen, damit mehr Investitionsmittel in den Norden fließen. 7,5 Milliarden Euro darf die Bahn AG in das deutsche Schienennetz stecken – aber davon kommt hier oben zu wenig an“, so Polkaehn.

Quelle: Beamten-Magazin 10/2017

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