GdP lehnt Ausbau der Sicherheitswacht ab; Bayern

GdP lehnt Ausbau der Sicherheitswacht ab

Im Rahmen der Landeskonferenz Bayerische Sicherheitswacht hat Innenminister Joachim Herrmann (CSU) den Ausbau der Sicherheitswacht angekündigt. Mehrere hundert neue Mitglieder sollen zu den bislang knapp 900 hinzukommen. Herrmann nannte die Zielmarke von 1.500 Mitgliedern im Jahr 2020. Seit 1994 unterstützt die Sicherheitswacht die bayerische Polizei in ihrer Arbeit, in dem BürgerInnen ehrenamtlich auf Streife gehen und bei Auffälligkeiten die Polizei informieren. Entschädigt wird der persönliche Aufwand mit einer Pauschale von 8 Euro pro Stunde. Die Polizei

»Sicherheit ist eine professionelle Sache «

trifft die Auswahl der Interessenten, stellt die Aus- und Fortbildung für die Sicherheitswacht sicher und koordiniert ihren Einsatz.

Hoheitliche Aufgaben darf die Sicherheitswacht nicht wahrnehmen. Die GdP steht dem Vorhaben der Landesregierung, die Zahl der Mitglieder aufzustocken, eher skeptisch gegenüber: „Sicherheit ist eine professionelle Sache, die letztendlich auch durch Profis erledigt werden muss. Das kann aus unserer Sicht nur die Polizei sein“, sagt Peter Pytlik, Vorstandsmitglied der GdP Bayern.

Quelle: Beamten-Magazin 10/2017

mehr zu: Themen und Inhalte
Startseite | Sitemap | Publikationen | Newsletter | Kontakt | Datenschutz | Impressum
www.beamten-informationen.de © 2019