WSV-Reform vom Weg abgekommen?; Verkehr

WSV-Reform vom Weg abgekommen?

ver.di engagiert sich stark für eine Reform der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (WSV). Auf der Suche nach Lösungen lud die Dienstleistungsgewerkschaft ParlamentarierInnen aus dem Verkehrsausschuss des Bundestags zu einer Podiumsdiskussion ein. ver.di-Forderungen nach Personalaufbau statt -abbau wurden im Rahmen dessen ebenso diskutiert wie aktuelle Pläne des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur nach erweiterter Vergabe von Aufgaben wie Planung, Bau und Unterhalt an Privatunternehmen. Die ver.di-Aktiven bemängelten, eine zögerliche bzw. Nichtnachbesetzung offener Stellen führe in vielen Ämtern derzeit dazu, dass Aufgaben an Private vergeben werden müssten. Gleichzeitig erhielten gut ausgebildete junge Beschäftigte keine Perspektive in der WSV, ihnen würden lediglich befristete Stellen angeboten. Nur dem Engagement der Beschäftigten sei es zu verdanken, dass die Ämterzusammenlegung derzeit erfolgreich verlaufe. ver.di fordert eine einheitliche Steuerung der Arbeit durch die Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt – und auch die lange versprochene Abschichtung der Aufgaben an die Ämter.

Quelle: Beamten-Magazin 09/2017

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