Mehrarbeitsunterricht und Entlastung; Sachsen

Mehrarbeitsunterricht und Entlastung

Das Sächsische Staatsministerium für Kultus (SMK) hat mit dem Lehrerhauptpersonalrat den Entwurf der Verwaltungsvorschrift über die Erteilung von Mehrarbeitsunterricht an öffentlichen Schulen im Freistaat Sachsen erörtert. Im Rahmen dessen hat die GEW-Fraktion unter anderem gefordert, Mehrarbeit nur vorübergehend anzuordnen, schon vor Schuljahresbeginn die Lehrauftragsverteilung zu fixieren und klarzustellen, dass Lehrkräfte Überstunden aus Gründen wie Krankheit ablehnen können. Hintergrund der Diskussion ist, dass 2016 rund 2.00 Lehrkräfte wegen eigener Krankheit, Krankheit des Kindes/der Kinder oder aus sonstigen Gründen dauerhaft nicht zur Verfügung standen. Zudem fehlen 52 Prozent der zum neuen Schuljahr eingestellten Lehrkräfte, die ersten drei Monate wegen der Einstiegsfortbildung, da es sich um SeiteneinsteigerInnen handelt. Folglich drohen für die übrigen Lehrkräfte auch mangels Vertretungsreserve weitere Mehrarbeitsstunden.

Quelle: Beamten-Magazin 09/2017

 

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