Schönrechnerei bei Lehrkräftebedarf; Sachsen-Anhalt

Schönrechnerei bei Lehrkräftebedarf

In Sachsen-Anhalt tritt der LehrerInnenmangel deutlich zutage: Viele Schulstunden fallen aus oder müssen fachfremd bestritten werden. Eine von der Landesregierung beauftragte Expertengruppe hat nun ihre Prognose für den langfristigen Lehrkräftebedarf vorgelegt, die die GEW allerdings deutlich kritisiert. So würde die Prognose nicht berücksichtigen, dass bereits im laufenden Schuljahr Lehrkräfte fehlten, Mehrbedarf für Inklusion und Digitalisierung sei nicht aufgeführt und mit den Berufsbildenden Schulen fehle eine ganze Schulform in den Berechnungen. „Es hat den Anschein, dass wissentlich Zahlenspielerei und Schönrechnerei betrieben wird“, so Eva Gerth, Landesvorsitzende der GEW. Laut der Bildungsgewerkschaft benötigen die Schulen einen Personalzuwachs im deutlich vierstelligen Bereich.

Quelle: Beamten-Magazin 07-08/2017

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