DGB: Investieren statt sparen; Hamburg

DGB: Investieren statt sparen

Hamburgs Finanzbehörde hat die Ergebnisse der Steuerschätzung für Mai vorgestellt. Danach kann der Stadtstaat in den kommenden Jahren mit einem weiteren Anstieg der Steuererträge rechnen: von rund 11,12 Milliarden Euro im Jahr 2017 auf rund 12,54 Milliarden Euro im Jahr 2021. Der DGB fordert angesichts dieser Prognose, drängende Investitionen nicht hinauszuzögern. Stattdessen sollten die finanziellen Möglichkeiten voll genutzt werden, um Hamburgs Infrastruktur zu stärken. „Das Geld ist für Hamburg enorm wichtig – wenn es richtig investiert wird. In Straßen, Brücken, Schulen, soziale Einrichtungen. Einen Magerstaat können und dürfen wir uns nicht leisten“, so Hamburgs DGB-Vorsitzende Katja Karger. Hamburg investiere bereits in Bereichen wie Wohnungsbau, Nahverkehr und Bildung. Das müsse so bleiben, könne aber noch besser werden, etwa bei der personellen Ausstattung des öffentlichen Dienstes. Denn das erhöhe die Lebensqualität der Bevölkerung, steigere die Attraktivität der Stadt, schaffe Arbeitsplätze und führe so zu Wirtschaftswachstum und neuen Steuereinnahmen.

Quelle: Beamten-Magazin 06/2017

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