DGB: Bei Besoldung nachbessern!; Thüringen

DGB: Bei Besoldung nachbessern!

Die Landesregierung hat einen Gesetzentwurf zur Anpassung der Besoldung und der Versorgung in den Jahren 2017 und 2018 vorgelegt. Der DGB und seine Mitgliedsgewerkschaften sehen darin erhebliche Mängel. „Wir kritisieren aufs Schärfste die zeitliche Verzögerung der Anpassung um jeweils drei Monate in den Jahren 2017 und 2018 sowie die Nichtübernahme des Mindestbetrags von 75 Euro“, so Gabriele Kailing, Vorsitzende des DGB-Bezirks Hessen-Thüringen. Gerade im Hinblick auf den bundesweiten Wettbewerb um qualifiziertes Personal sei es erforderlich, dass sich der öffentliche Dienst in Thüringen wieder zu einem attraktiven Arbeitgeber entwickle. Werde der Gesetzentwurf unverändert verabschiedet, bliebe die Besoldungserhöhung für die BeamtInnen bis zur Besoldungsgruppe A 13, Erfahrungsstufe 4, unterhalb von 75 Euro. Im Unterschied zum Tarifergebnis fehle dem Gesetzentwurf eine soziale Komponente, so dass die unteren und mittleren Besoldungsgruppen – etwa weite Teile der Verwaltung, der Polizei und des Justizvollzugs – benachteiligt würden. „Die Landesregierung kehrt nach momentanem Stand dem Grundsatz ‚gleicher Lohn für gleiche Arbeit‘ bewusst den Rücken“, stellt Kailing fest.

Quelle: Beamten-Magazin 05/2017

mehr zu: Themen und Inhalte
Startseite | Sitemap | Publikationen | Newsletter | Kontakt | Datenschutz | Impressum
www.beamten-informationen.de © 2019