GdP fordert Personalaufstockung; Saarland

GdP fordert Personalaufstockung

Im Saarland haben CDU und SPD im neuen Koalitionsvertrag unter anderem Vereinbarungen zur Inneren Sicherheit getroffen. Diese stoßen bei der GdP auf grundsätzliche Zustimmung. Lange diskutierte Themen wie Videoüberwachung oder Body-Cams seien endlich geregelt, zudem solle der Personalabbau bei der Polizei gestoppt werden. Die GdP hat aber auch noch eine konkrete Forderung: Mit Beginn des neuen Ausbildungsjahrs im Herbst müssten 20 zusätzliche PolizeianwärterInnen eingestellt werden. Nicht wie bisher geplant 110, sondern 130. Nur dann sei das großkoalitionäre Ziel, den Personalabbau bei der Polizei ab 2021 zu stoppen, tatsächlich umsetzbar, erklärte GdP-Landeschef Ralf Porzel. Auch in den Jahren 2018, 2019 und 2020 müssten aufgrund anstehender Pensionierungswellen die Zahl von „130 Neuen pro Jahr“ gelten. Derzeit sei die Situation auf den Revieren grenzwertig, der Wach- und Streifendienst personell auf Kante genäht.

Quelle: Beamten-Magazin 05/2017

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