DGB kritisiert verzögerte Besoldungsanpassung; Hessen

DGB kritisiert verzögerte Besoldungsanpassung

In Hessen entscheidet der Landtag über den Gesetzentwurf von CDU und Bündnis 90/Die Grünen zur Besoldungsanpassung für BeamtInnen. Der DGB Hessen-Thüringen fordert Nachbesserungen an dem Entwurf. Zwar sei zu begrüßen, dass die Besoldung entsprechend des Tarifabschlusses für die Angestellten des öffentlichen Dienstes in Hessen übertragen werden solle. „Kritisch sehen wir allerdings, dass die Erhöhung im Jahr 2017 vier Monate später greifen soll“, so der DGB in seiner Stellungnahme. „Wir fordern daher im weiteren parlamentarischen Verfahren Nachbesserungen gemäß dem Grundsatz ‚Besoldung folgt Tarif‘. Das Ergebnis soll auch zeitgleich übertragen werden.“ Die Besoldungspolitik der letzten Jahre bescherte den BeamtInnen eine Nullrunde und die Deckelung ihrer Bezüge. Damit habe die Landesregierung sehr deutlich ihre mangelnde Wertschätzung zum Ausdruck gebracht. Nur die Proteste der KollegInnen hätten letztlich zu einem teilweisen Einlenken der Landesregierung geführt.

Quelle: Beamten-Magazin 05/2017

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