DGB-Hochschulreport zeigt Verbesserungsbedarf auf; Schleswig-Holstein

DGB-Hochschulreport zeigt Verbesserungsbedarf auf

Der DGB Nord legt mit seinem Hochschulreport erstmals umfassende Zahlen zur Situation der Beschäftigten an den staatlichen Hochschulen in Schleswig-Holstein vor. Befragt wurden das technisch-administrative Personal sowie das wissenschaftliche und künstlerische Personal unterhalb der Professur. Der Report zeigt diverse Missstände auf. Besonders alarmierend sei die Befristungssituation im wissenschaftlichen und künstlerischen Bereich. Hier seien 74 Prozent der Beschäftigten befristet beschäftigt, die durchschnittliche Dauer der Arbeitsverträge betrage 25 Monate. Im technisch-administrativen Bereich hätten 20 Prozent der Befragten einen befristeten Vertrag. Zudem arbeiteten die Beschäftigten regelmäßig über ihre tatsächliche Arbeitszeit hinaus. „Unser Hochschulreport zeigt die Probleme auf, aber auch die Lösungen und nötigen Umsetzungsschritte“, sagt Uwe Polkaehn, Vorsitzender des DGB Nord. Qualitativ hochwertige Arbeit brauche Mitbestimmung, gute Arbeitsbedingungen, Entfristung und eine angemessene Entlohnung.

Quelle: Beamten-Magazin 04/2017

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